Blutegeltherapie - Blutegel TherapieBlutegeltherapie - Ungewöhnlich aber wirksam
Die Blutegeltherapie ist vielleicht ein wenig ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig, aber sie hat im vielen Bereichen der Medizin Anklang gefunden und ist nicht nur in der Alternativen, sondern auch in der Schulmedizin anerkannt. Eine gewöhnungsbedürftige, aber sehr bewährte Behandlung bei bestimmten Leiden ist die Blutegeltherapie, welche seit einigen Jahren immer mehr Aufmerksamkeit der Ärzte, Heilpraktiker erlangt. Oft findet die Blutegel-Therapie in Begleitung anderer medizinischen Maßnahmen statt. Der Ringelwurm ist bei Therapien besonders beliebt und bewirkt einen stark wirkenden Heilungsprozess bei beispielsweise Beinleiden wie Krampfadern, Thrombosen und anderen rheumatischen Erkrankungen. Aber auch in der Unfallchirurgie werden die kleinen Tierchen immer öfter eingesetzt. Manche Therapeuten verwenden Egel auch bei Therapien gegen Kopfschmerzen, Gürtelrosen, Bluthochdruck, verschiedenen Entzündungen des Körpers und vielem mehr. Im Grunde genommen kann jeder Patient mit einer Blutegeltherapie behandelt werden. Allerdings sollten Bluter und Menschen, die blutverdünnende Mittel einnehmen, sowie Schwache von einer Therapie ausgeschlossen werden. Eine Blutegel-Therapie kann schmerzstillende Wirkung und ein Auflösen von Thrombosen hervorrufen und die Blutgerinnung an der Bissstelle der Egel stoppen. Allerdings ist erwiesen, dass nicht nur der Blutentzug durch Blutegeltherapie positive Auswirkungen auf bestimmte Krankheitsverläufe hat. Der Speichel der Blutegel enthält zudem heilsame Substanzen wie Histamin, Higluin und Eglin. Der Speichel der Egel gelangt beim Saugen automatisch in die Blutbahn des Behandelten und kann entzündungshemmend und blutverdünnend wirken. Besonders bewährt hat sich die Blutegel-Therapie in der Sparte Unfallchirurgie. Sehr häufig kommt es bei Unfällen leider zu Verlusten von Körperteilen, die entweder wieder angenäht oder ersetzt werden müssen. Medizinisch gesehen ein sehr komplizierter Eingriff, der auch nach der Operation zu großen Komplikationen führen kann. Durch Entzündungen an der Nahtstelle kommt es nicht selten zur Abstoßung des ersetzten Körperteils, was automatisch einen weiteren Eingriff am Patienten mit sich führt. Um diese Abstoßreaktion einzuschränken werden Blutegel eingesetzt, die auf die betroffene Körperstelle gesetzt werden. Durch das Saugen werden Blut- und Lymphfluss wieder in Gang gebracht, das replantierte Glied zumeist vom Körper angenommen. Die eingesetzten Egel saugen übrigens lediglich soviel Blut auf, wie sie aufnehmen können, danach fallen sie automatisch ab. |
