Eigenbluttherapie - Eigenblutbehandlung

Eigenbluttherapie zur Behandlung von verschiedenen Erkrankungen


Es gibt sehr viele verschiedene naturheilkundliche Verfahren, von denen die Eigenbluttherapie ein sehr bekannte ist, die zu einer spezifischen Umstimmungstherapie zählt.

Bei der Behandlung durch die Eigenbluttherapie wird dem Patienten sein eigenes Blut entnommen, um es anschließend wieder zu injizieren.

Das Blut beinhaltet Informationen, die an unerwarteter Stelle im Körper Immunreaktionen und eine Stimulation des Abwehrsystems bewirken können. Die Steigerung der Abwehr wirkt sich dabei auf den gesamten Organismus aus und kann chronische Prozesse heilen. In den meisten Fällen werden dem Patienten bei einer Eigenblutbehandlung auch homöopathische Mittel hinzugegeben, durch die das Immunsystem angeregt werden soll.

Sehr bewährt hat sich die Eigenbluttherapie bei Patienten mit sehr schweren Allergien. Aber auch andere Erkrankungen können erfolgreich mit der Eigenblutbehandlung bekämpft werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Personen mit starker Migräne, Gicht, Leberkrankheiten, Krebsleiden, Hautproblemen und vielem mehr.

Die Vorgehensweise ist auf allen Indikationsgebieten gleich. Der Arzt entnimmt dem Patienten BlutBlut aus einer Vene, die sich meist in der Ellenbeuge befindet. Die Blutmenge macht in der Regel ein bis fünf Milliliter aus. Dieses Blut wird sofort nach der Entnahme, entweder mit Zugabe von anderen Wirkstoffen oder rein, in einen Muskel des Patienten gespritzt. Um eine gewünschte Wirkung herbeizuführen muss dieser Prozedere 1-3 mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6-8 Wochen durchgeführt werden. Diese Vorgehensweise finden am meisten Anwendung auf diesem Gebiet. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Blut nach einer besonderen Bearbeitungsmethode über den Mund des Patienten einzuführen. Dieses Verfahren wird oftmals bei kleinen Kindern und bei Menschen mit großer Angst vor Spritzen eingesetzt. Personen, die sich einer Eigenblutbehandlung unterziehen lassen wollen müssen jedoch die Kosten für die Behandlung eigenständig übernehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen haben diese Art von Therapie noch nicht in ihre Leistungen aufgenommen und werden es sicherlich auch nicht tun in nächster Zeit. Menschen, die zu solch einer Therapie zurückgreifen nehmen häufig auch andere naturheilkundliche Behandlungen in Anspruch. In solchen Fällen sollte über eine Zusatzversicherung nachgedacht werden, die Kosten dafür übernimmt.