Farbtherapie

Mit der Farbtherapie heilen


Farben sind nicht nur wunderschön, sie können auch heilen. Geht man einfach nur mal durch einen lichtdurchfluteten Raum, hat man gleich schon bessere Laune. Fast genauso arbeitet die Farblichttherapie.

Die Farbtherapie gibt es schon seit vielen Jahren und sie zählt als eine der ältesten Behandlungsmethoden. Basis der Behandlungsmethode ist die Wirkung des Sonnenlichtes, welches sich positiv auf verschiedene Krankheitsbilder auswirkte. Alte Kulturen beschrieben die Sonnenstrahlen sogar als göttlich und schrieben ihnen eine übernatürliche Heilkraft zu. Später kamen nach und nach neue Erkenntnisse dazu und gaben unter anderem Aufschluss darüber, dass mit verschiednen Farben auch verschiedene Erkrankungen gelindert und bekämpft werden können. So therapierten auch die chinesischen Ärzte ihre Patienten mit Farbtherapie. Darmkranke wurden beispielsweise mit gelber Farbe bestrichen und einem gelben Licht ausgesetzt und der Behandlungserfolg ließ nicht lange auf sich warten. Aufgrund dieser alten Erkenntnisse beschäftigte sich im europäischen Kulturkreis erstmalig der Dichter Wolfgang Johann von Goethe mit diesem Thema und schrieb ein Buch über die Farbenlehre. Populär wurde die Farbtherapie jedoch im Jahre 1878 durch den Amerikaner Edwin D. Rabbit, der sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigte und Anwendungsmöglichkeiten mit Licht und Farbe niederschrieb. Ärzte, die seine Anwendungsmöglichkeiten ausführten stellten schnell fest, dass sie große Heilerfolge mit sich brachten. Fortan interessierten sich immer mehr Ärzte für die Farbtherapie und wollte sie in ihr Behandlungskonzept aufnehmen. Die Farbtherapie findet am besten durch Einsatz eines Bestrahlungsgerätes statt. Das Gerät beinhaltet Einstellungsmaßnahmen, die es zulassen verschiedene Farben zur Therapie auszuwählen. Egal ob Menschen in eine Naturheilpraxis gehen oder die Farbtherapie zu Hause durchführen wollen ist dieses Bestrahlungsgerät sehr zu empfehlen.

Denn die Farbintensität ist bereits voreingestellt und bedarf keinerlei Nachbesserung. Aber auch die Verwendung von einfachen Bestrahlungsgeräten wie Infrarot-Lampen gehören zu einer Therapieform. Mit Infrarotlicht kann beispielsweise Rheuma, Muskelverspannungen und Nebenhöhlenentzündungen behandelt werden. Blaulicht hingegen findet seinen Einsatz bei Schlafstörungen und sehr nervösen Menschen. Gelbes Licht hilft bei Erkrankungen der Leber und auch Hämorriden und grünes Licht lindert Krankheitsbilder bei Bronchitis und Gelenkrheuma. Alle Therapieformen finden auch Platz bei Allgemeinmedizinern.