NeuraltherapieNeuraltherapie eine Diagnoseform in der Naturheilkunde
Wie auch andere naturheilkundliche Therapieformen dient die Neutraltherapie dazu, Diagnosen von Erkrankungen zu stellen und natürlich die Symptome der Erkrankungen zu bekämpfen. Die Neuraltherapie ist ein altbewährtes Verfahren, bei dem dem jeweiligen Patienten bestimmte Betäubungsmittel mit einer sehr hohen Wirksamkeit gespritzt werden. Im betäubten Zustand können dann Erkrankungen aufgespürt und Schmerzen gelindert werden. Gerade Deutschland zählt, wie auch Österreich und die Schweiz zu den Ländern, in denen die Neuraltherapie vermehrt angewendet wird. Die Behandlungsmethode geht zwei Theorien, der Störfeldtherapie und der Segmenttherapie nach. Um beispielsweise ein Störfeld des Körpers zu erkennen, werden in schmerzende Körperstellen Betäubungsmittel gespritzt. Bei Verschwinden der Beschwerden war die Behandlung erfolgreich und das aktive Störfeld wurde somit identifiziert und gleichzeitig ausgeschaltet. Bei der Segmenttheorie geht es einzig und allein um Nervenverbindungen der Organe und der Haut. Durch die Aufteilung der Haut in sogenannte Head-Zonen kann anhand der Empfindlichkeit der einzelnen Zonen festgestellt werden, ob eine mit den dort in der Nähe sitzenden Organe Erkrankung des Patienten vorliegt. Die Behandlung wird ebenfalls durch das Verabreichen von einem Betäubungsmittel eingeleitet. Das vegetative Nervensystem lässt sich durch die Verwendung von einem Betäubungsmittel sehr stark beeinflussen. Die Wirkweisen in der Neuraltherapie werden allerdings von Therapeut zu Therapeut als sehr unterschiedlich beschrieben. Die Historie der Neuraltherapie liegt im Ursprung aus einem Kunstfehler, den der deutsche Arzt Ferdinand Huneke einst bei einer ärztlichen Behandlung beging. Er wollte seiner Schwester ein Betäubungsmittel in eine Vene injizieren. Wie sich bei späterer Wirkung des Mittels herausstellte, hat er jedoch anstellte der Vene einen Muskel getroffen. Die positive Begleiterscheinung durch seinen Fehler äußerte sich überraschenderweise durch das Verschwinden der sonst sehr starken Kopfschmerzen seiner Schwester. Durch die positive Überraschung hatte er nun einen Aufhänger eine Therapie daraus zu entwickeln, durch die weitere Schmerzzonen des Körpers behandelt werden konnten. Wer an einer Neuraltherapie interessiert ist, sollte sich an einen examinierten Heilpraktiker mit Erfahrung auf diesem Gebiet wenden. Die Erstbehandlung setzt erst nach ausführlichen Beratungsgesprächen zwischen Therapeut und Patient ein. |
